v. Lüttichau.
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und starb als Mitglied der Direktion der Brüder-Unität und Konsenioram l4. Februar 1788 in Herrnhut. Auf dem Gottesacker daselbst be-findet sich sein Leichenstein.
Lr hatte sich dreimal vermählt*): I. in Herrnhut am 14. Juni 1751mit Eleonore v. Schweinitz, geboren zu Leuba am 2. Februar 1725,gestorben zu Herrnhut am 6. August 1752; II. in Herrnhut am 11. Juli1758 mit Hedwig Charlotte v. Nennenkampfs aus Livland, geborenam 10. Juni 1727, gestorben zu Neu-Dietendorf am 12. September 1771;III. in Darby am 8. November 1773 mit Anna Thristiane (Christina)Helene v. Seidlitz, geboren zu Friedersdorf a. Oueis am 17. Mai 1733,gestorben zu Herrnhut am 11. November 1814. Folgende Kinder GüntherUrban Antons, sämtlich aus der zweiten Ehe, sind bekannt (1—4):
1. Maria Unna Elisabeth, * zu Ebersdorf 8. (Oktober 1760,f zu Herrnhut 24. Juli 1781.
2. Sophie Eleonore, * zu Ebersdors 27. September 1762,f zu Gnadensrei 19. März 1801.
3. Beata Lharlotte Justine, * zu Ebersdors 12. Dezember1764, f zu Herrnhut 22. Dezember 1806.
4. Louise Antoinette, * zu Neu-Dietendorf 16. Dezember 1766,f zu Herrnhut 3. August 1825.
Mappen: Im roten Schilde ein seine (sieben) Jungen mit seinemBlute nährender Pelikan. Helm ungekrönt. Kleinod: Zwei Büsfelhörner,das rechte rot, das linke silbern, zwischen beiden ein achtstrahligergoldener Stern. Decken rot-silbern. Siebmacher, Supplement-Band IV,Tas. 17, Nr. 12.
v. Lüttichau, auch Grafen.
Glieder des Meißnischen uradeligen Geschlechts v. Lüttichau, dasmit Henrich v. Lutchow in Kmehlen (VV von Grtrand) zuerst urkundlichaustritt^), hatten bereits im ersten viertel des 15. Jahrhunderts dasDorf Weißbach (blblO von Königsbrück) als Asterlehn der Herrenv. Kamenz erworben^). Noch nach Mitte des 16. Jahrhunderts besaßenAngehörige der Familie das Gut Weißbach ganz oder zum Teil. Soließ Hans „von Lottichaw zur Meißbach" am 16. Dezember 1562sein Weib vor dem Hauptmann verleibgedingenH. Henrich v. L. zu„Weispach", vielleicht den Bruder Hansens, treffen wir im Jahre 1585in Salzenforst (blVV von Bautzen) angesessen. Er bat im Oktober 1585das Bautzner Domstift, dem damals schon beträchtliche Anteile diesesDorfes gehörten, um einige Burschen zur Besorgung des Viehes in
tz Nach einer vom Nrchivar der Brüder-Unität ll. Th. Ntüller in Herrnhutaufgestellten Stammtafel.
2) Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Ndeligen Häuser, 1903, v. Lüttichau.
Ö ltnothe, Geschichte des Vberlaus. Ndels, 1879, S. 342.
H H.-Lt. -N. Boe. 9549, particularregister, Inhalts der Röm: Nag: Nlt: genedigsterInstruction, 1562, Fol. 22 k. Ihre bestätigten Vormünder waren Christoph v. Nosenhagen,Christoph v. Helwigsdorff; Einweiser Jacob v. Scharfsoder: Leibgedingszeugen Nlolfv. ponickau, Hans v. Baudissin, Melchior v. Loebeu.