v. Lüdecke
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Jahre 1818 das Gut Schlauroth (W von Görlitz) nebst der LeschwitzerWiese gekauft.
Tarl Friedrich v. L. starb am 14. November 1839^). Gr hattesich zu Biehla bei Kamenz vermählt am 25. April 1797^) mit LharlotteHenriette Sophie v. Jeschki, gestorben am 12. Dezember 1854.Sein Sohn Gustav Adolph v. L. war königlich preußischer Major.
Wappen: Schild geviert. 1, 4: In Blau ein schrägrechts gelegtergoldener Kleestengel mit drei goldenen Blättern; 2, 3: In Rot ein nachrechts gewendeter silberner Kranich, in der erhobenen rechten Kralleeinen goldenen Stein haltend. Helm gekrönt. Kleinod: Zwischen offenemblauem Fluge drei goldene Weizenähren an grünen Halmen. Deckenrechts blau-golden, links rot-silbern. Dorst, Wappenbuch, II. Band,S. 96 und Tafel 211.
v. Lüdecke.
Urban Dietrich Lübecks, aus einem halleschen Pfännergeschlechtstammend, herzoglich Braunschweigischer Geheimer Rat und Kanzler,später königlich preußischer Geheimer Rat, Lrbherr aus Niedern-Sickteim Braunschweigischen Amt Riddagshausen, geboren 1655, gestorben 1729"),erhielt am 29. September 1704 vom König von Preußen den Adelsstandverliehen^). Urban Dietrichs Sohn, Johann Adolph v. L., herzoglichBraunschweigischer Hof- und Konsistorialrat, gestorben im Jahre 1728,war vermählt mit Sophie Eleonora v. Rauschenplatt, die nach ihresersten Gatten Tode eine zweite The schloß mit Thristian Friedrich v. Kießling,fürstlich Schwarzburgischem Gberhofmeister zu Arnstadt"). Johann AdolphsSohn, Günther Urban Anton v. L., geboren zu Sondershausen am31. Dezember 1723"), erwarb am 8. Dezember 1750 von den GeschwisternLudwig Tarl und Louise Wilhelmine v. Weitelshausen, gen. Schrautenbach,die Erbgüter Trebus und Spreehammer (beides von Rothenburg),das Vorwerk bei Nieskp (8VV von Rothenburg) samt diesem Grt selbst,ebenso das Lehngut Stannewisch (blV/ von Rothenburg)^) sür 45000Taler und 400 Taler Schlüsselgeld. Schon am 12. lNai 1759 verkaufteer diese Güter an Fräulein Nlaria Agnes Gräfin v. Zinzendors undpottendorf. Tr besaß ferner das Gut Neu-Dietendors in Thüringens.Günther Urban Anton hatte verschiedenen Brüdergemeinen vorgestanden
tz Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Lriefadeligen ksciuser ^yg711. Jahrgang), S. 805.
s) Laus. Monatsschrift 1797, S. 317.
3) Kneschke, Neues Deutsches Odels-Lexikon, VI. Land, 5. 38.
tz Gritzner, Matrikel der Brandenburgisch - preußischen Standeserhöhungen,1874, S. 14.
°) Laus. Magazin 1788, S. 116.
°) Kurzer Nekrolog ebenda.
"> Nm 27. Januar 1752 bat er um Lrbverwandlung des Lehngütleins Stanne-wisch, das er von seinem und seiner Gattin Ollodialvermögen für 5400 Taler suk Irastaerstanden habe.
8) vergl. kl. Leck, Die Entstehung und Gründung der evangel. Brüdergemeindezu tten-vietendorf. „Sachsengrün", II. Jahrgg. (1861) Nr. 5, S. 53 ff.