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2 (1913)
Entstehung
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Lehmann v. Lindigau.

Schlüsselgeld. Km 30. Oktober 1726 erhielt er den Lrbbriefh. Nachdemder Rönig-Rurfürst genehmigt hatte, daß er das Gut Zollschwitz nebstder Schenke zu Drei Kretscham (bl von Sollschwitz) an eine Personbürgerlichen Standes ohne vorherige Ausrufung und Anschlag verkaufe,veräußerte er den Besitz am 22. Januar 1742 an den RommisfionsratGottfried Richter für 26000 Taler.

wenige Jahre hierauf und zwar am 11. Januar 1730 erwarbJacob L. von Wolf Gottlob v. Muschwitz die Rittergüter Pannewitzund Weidlitz (beide blW von Bautzen, 8 von Rönigswartha) nebst derSchenke zu Dreikretscham, ferner nebst dem in Pannewitz gelegenen StückLand von zwei Scheffeln Aussaat, das der v. Muschwitz 1727 dazuerkauft hatte, auch mit dem Stück Holz bei Medewitz (OblO vonBischofswerda). Am 13. Februar 1731 erhielt der Raufer Lehn- undLrbbrief über Pannewitz und weidlitz. Tr verkaufte beide Güter am30. Juli 1746 an Heinrich Reichsgrasen v. Brühl.

Jacob L. starb zu Dresden am 12. Juni 1766h. Seine GattinAnna geb. Malchar war ihm im Tode vorangegangenh.

Der zu Anfang erwähnte Johann Ludwig L. erhielt, Wienden d. November 1775, den Reichsritterstand mit Beilegung desPrädikatsEdler". Die kursächsische Notifikation erfolgte Dresden, den27. Januar 1776h.

Den preußischen Adelsstand erhielt ein Zweig des Geschlechts am4. November 1838, ein anderer am 17. November 1875 h.

Wappen: Ein Siegel Jacobs L. in den Lehnsakten von Sollschwitzund Pannewitz zeigt einen schreitenden Löwen.

Lehmann v. Linöigau.

Der Amtsverwalter Johann Gottfried Vogler, seit dem Jahre 1810Besitzer des Rittergutes Nieder-Neundorf (80 von Rothenburg), starbam 2. Juli 1816 mit Hinterlassung seiner zweiten Gattin LhristianeEleonore Vogler, geb. Schwarz als alleiniger Erbin. Im Jahre 1818ist sie bereits wieder vermählt mit Lhristian August Lehmann, dermit dem Prädikat v. Lindigau am 21. Mai 1818h in den preußischen

0 Der Kurfürst von Sachsen hatte, Dresden den ZI. Mai 1726, eine Verfügungan das Dberamt zu Bautzen erlassen, es solle dem neuen Besitzer von Sollschwitz wegenseiner Abwesenheit in königlichen Diensten das Gut per manciaturiunr verreicht werden,h H.-St.-A. Gen. D,oe. IIZ26, Lecoq.

h Deren Schwester war Claris Ourairci äs In Derrasse, geb. Nslelrar.Ebenda.

tz H.-St.-A. 1.00.4765, biotikioationes und Diplomatu derer in Adelstanderhobenen Personen äe ac> 1755, vol. III, Fol. Z21 ff. Mappen: Gespaltener blauerSchild, rechts ein schrägrechts stehender goldener Degen, die Spitze nach oben, linksdrei (2, 1) goldene Lilien. Zwei gekrönte Helme. Kleinod des rechten: wachsendergoldener Löwe, des linken: Goldener Hahn. Decken blau-golden.

h Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser, Brünn 1887, s. v.h Gritzner, Chronologische Matrikel der Brandenburgisch-Preutzischen Standes-erhöhungen, 1874, S. 82. Der Beiname v. Lindigau ist offenbar hergenommen vondem Namen des Gutes Lindigt bei Pirna, das dem Geadelten durch seine Heirat zu-