im Sinken. Herr von Talleyrand hat sich bei Decazes zuden demüthigsten Kriechereien herabgelassen, aber es ist ihmnicht gelungen den gescheuten Mann zu übertölpeln, das heißtfür Ernennung eines Ministeriums zu gewinnen, in welchemHerr von Talleyrand ein Plätzchen bekommen hatte. Vonden Talenten dieses alten Staatsmanns wird beinahe miteben der Geringschätzung gesprochen als wie von seiner Recht-lichkeit. Unbestritten bleiben ihm einige witzige Gedanken,deren unvorsichtige Aeußerung aber seinen Absichten oft mehrschadet als nützt. Herr Decazes kann ihm unmöglich folgen-des Wort vergessen: so <!is gus Nr. UccaMs est uu polis-80ll, et il n'est pas Content. Zu den schlechten Rechnern, diesich aus Eitelkeit und in der Absicht irgend ein Ministeriumzu erschnappen in die Partei der Ultraisten geworfen, wirdHerr Benoist gezählt. Er ist achtzehn Jahr lang erster Chef desMinisteriums des Innern gewesen. Während dieser Zeithing die Ernennung der Präfekten, Unterpräfektcn u. s. w. sowie ihre Sicherheit von seinem Einflüsse ab. Da MadameBenoist einen trefflichen Pinsel führt, so war es Etikette ge-worden, daß jeder Präfckt sein Bildniß malen ließ bei FrauBenoist oder es bestellte, und dafür Hunden Louisd'or be-zahlte. Die sich noch besser setzen wollten, verlangten auchdas Portrait von Buonaparte. So wurde die Stelle desMannes für die Gemahlin ergiebig. Vermuthlich hat sieihm noch andere Sporteln abgeworfen. Als die Bourbonszürückkamen, suchte Herr Benoist, er ist Sohn eines Advo-katen von Agen oder aus der Gegend, aller Welt einzureden,daß er ein alter Edelmann sey, der Revolution nie gedient, erder achtzehn Jahr Ellek au ministcre äc l'intcricui', und sichihren ersten Ausbrüchen widersetzt habe. Er erzählte von
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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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273
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