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Mittags als wir ankamen, die Zeit vor Tische wurde dahergleich benutzt, um noch die Marcuskirche zu besehen, und einenBlick auf den Platz zu werfen. Die Kirche ist ganz im by-zantinischen Styl, hat 7 Kuppeln und imponirt weniger durchGröße und Einfachheit, als durch den unglaublichen Reich-thum, der im Innern herrscht. Alle Wände von den Säulen-capitälern an, so wie die innern Seiten der Kuppeln, sind vonMosaik, wo auf goldnem Grunde Gemälde angebracht' sind.Die Mosaik besteht aus farbigen unv vergoldeten Glasstückchen.Alles übrige in der Kirche ist von Marmor und zwar lauterausländischem, größtentheilö griechischem. Der Fußboden,marmorne Mosaik, hin und wieder sehr uneben, weil er wegendes morastigen Grundes an einigen Stellen gesunken. Um somehr ist der Bau dieses und aller Gebäude in Venedig undvorzüglich die große Dauer zu bewundern, da sie in der Regelaus Pfählen stehen. Die Thüren am Haupteingang sind vonBronze und aus Constantinopel. Die Säulen, welche denBaldachin des Hauptaltars tragen, von weißem Marmor mitBasreliefs, sind ebenfalls aus Constantinopel und zwar ausder Santa Sofia. Der Altar selbst ist ganz von Silber mitvergoldeten Figuren überdeckt. Alles dies gleichfalls aus Con-stantinopel. Hinter dem Hochaltar ein anderer mit Säulenvon durchsichtigem asiatischen Alabaster. Ueber dem Haupt-eingang prangen die berühmten Pferde, die an sich nichtsweniger als ausgezeichnete Kunstwerke, doch durch ihr Alter-thum und ihre Schicksale interessant sind. Vor 8 Jahren sahenwir sie noch in Paris.
Der Marcuspallast ist ein sehr imponirendes Gebäude.Er ist in einem eigenen Geschmack gebaut und übertrifft beiweitem die Vorstellung, welche man sich nach den Bildern zu