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An denselben.
Berlin, den Oktober 1830.
Ich habe diese Nacht durch einen Feldjäger aus War-schau, wo man mich in Petersburg geglaubt, einen Brief vomGrasen Czernitscheff und die Copie eines an Sie gerichtetenSchreibens desselben erhalten; da ich vermuthe, daß Sie dasOriginal noch nicht erhalten, so eile Ihnen solches noch desMorgens zu übersenden. Zugleich schreibt mir der GroßfürstKonstantin, daß er den Befehl erhalten, die Armee marschfertigzu formiren, und frägt hierüber meine Meinung, da die Um-stände dies vielleicht durch die aus einer solchen Formirungentstehenden Gerüchte nicht nach dem allgemeinen pacificiren-dcn Plan wirkend, machen könnten. Sie wissen, daß ausähnlicher Ursache ich in meinem Vorschlage auch die Gardenund Polen bei der Ruhe der letztem von der vorläufigen Mo-bilisirung ausnahm. Jedoch wünschte ich, um dem Großfürsteneine peremptorische Antwort geben zu können, hierüber die An-sichten Sr. Majestät des Königs bestimmt zu kennen. Vielleichtwürden mir Sr. Majestät heute vor oder nach dem Dinereinige wenige Minuten hiezu accordiren oder erlauben, heuteoder morgen Vormittag deshalb aus einen Augenblick Se.Majestät in Charlottcnburg zu sehen. Auf jeden Fall bitteich Sie, bester General, gütigst bei Ihrer Ankunft hier inBerlin einen Augenblick bei mir ankommen zu wollen.