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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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in Bonn sind unerfüllt geblieben; liegt hierbei der Wille desMonarchen zum Grunde, so füge ich mich gern, ohne Unmuthzu schöpfen. Aber in dem Geschäftsbetriebe bei dem Ministe-rio der Geistlichen und Unterrichts-Angelegenheiten bleibtvor meinen blöden Augen das eigentlich Planvolle und Fol-gerichtige uncntdeckt, ich mag aus unsere innern Verhält-nisse oder jene mit Rom die Augen wenden; freilich stehe ichaber auch in ganz geringem Ansehen bei Herrn von Altenstcinund Herrn Schmedding. Die rauhe Schale und Brockenmüssen Mir genügen, der Kern wird Mir nicht gereicht, undder Neti-opolllair Erzbischof bleibt ganz übersehen; so will esmein Geschick, dem ich mich fügen muß und aus Subordina-tionspflicht (eine Cardinaltugend), enthalte ich mich jederbeißenden Critik und übersehe sogar die Blößen, das nenneich Christenliebevolle Entgegnung.

Ew. Hochwohlgeborcn bitte ich,, nicht ganz auf Mich zuvergessen. Mit wahrer Hochachtung und Verehrung ver-harrend rc.

Graf Spiegel zum Desenberg,

Erzbischof von Cöln.