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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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süchtig werden und beim Bundestage daher wahrscheinlich andie Spitze einer Opposition treten, gegen welche Preußen seinVorhaben nicht durchführen wird. Dies veranlaßt ein Com-promiß, und Preußen sinkt in der öffentlichen Meinung.

Demnächst würde Rußland darin einen besondern Be-weis des Mißtrauens sehen, und dadurch ohne Erfolg dasgute Vernehmen zwischen beiden Mächten gestört werden.Unter diesen Umständen dürfte daher von dem Antrage, mitallen Provinzen bcizutrcten, ganz abzustehen seyn.

2) Ist es rathsam, mit den Provinzen, die von dem Ver-bände ausgeschlossen bleiben, zum deutschen Bunde inein Defensiv-Bündniß zu treten?

Wenn vorauszusehen, daß man mit dem Antrage, wegen desBeitritts aller Provinzen, beim Bundestage nicht durchkommt,so läßt sich beinahe eben so gewiß behaupten, daß ein Defen-siv-Bündniß auch nicht angenommen werden wird, obgleichnicht in Abrede zu stellen, daß dasselbe eine Entschädigungfür die Nachtheile ist, die für die äußere Sicherheit Preußensmit dem partiellen Beitritt verbunden sind. Alle Gründeaber, welche den deutschen Bund wahrscheinlich vermögenwerden, den Vorschlag Preußens, mit allen Provinzen bcizu-trcten, zu verwerfen, kommen auch bei der Entscheidung überdie Allianz zur Anwendung, welche in Hinsicht auf die äußernVerhältnisse nichts ist, als das Wesentliche jenes Vorschlagsunter veränderter Form. Das Mißtrauen Rußlands würdeebenfalls, wo nicht noch mehr gereizt werden. Daher dürfteauch dieser Antrag, wenigstens nicht für den Augenblick, ge-macht werden können, wohl aber, wenn bei veränderter Lageder Dinge ein günstiger Erfolg zu hoffen ist, weil er nächstder Garantie für die östlichen Provinzen, wie in der ersten