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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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Seite
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welche feine Aufmerksamkeit demjenigen dabei zu Theil wurde,der zum Vermittler bei dieser Schenkung erwählt werden war.

In Neapel erkrankte Witzlcben nur wenige Tagevor der Ab-reise des Kenigö nach der Hcimath an der Gelbsucht. Soschmerzlich cS ihm auch immer war, mußte er sich dennochvon seinem königlichen Gebieter trennen und in Neapel zu-rückbleiben. Kaum war aber das gefährlichste Stadium seinerKrankheit vorüber, und ihm die Nachricht zugegangen, daß deöStaatskanzlers Tod *) erfolgt war, trieb ihn seine Anhäng-lichkeit und rücksichtslose Hingebung zur ungesäumten Nach-folge des Königs, wie viel auch der ihn behandelnde Arzt da-von abrathcn mochte. In einem noch bedenklichen Krankheits-zustande mußte er in der ungünstigsten Jahreszeit die ita-lienischen Gebirge und die Alpen übersteigen und die Reisedurch Deutschland zurücklegen. Er kam nach Berlin rechtleidend an, gestattete sich aber, trotzend auf seinen sonst sokräftigen Körper, die zur Herstellung erforderliche Zeit nicht,sondern übernahm, mit dem ihm eigenen Eifer, die ihm ob-liegenden Geschäfte. Diese hatten im Laufe der letzten Jahrebedeutend an Umfang zugenommen; theils durch mancherleibesondere Aufträge, die ihm das vollständigste Vertrauen desKönigs übertrug, theils durch seine Theilnahme an denArbeiten des Staatsraths, theils endlich dadurch, daß er denKriegsminister, dessen schwächliche Gesundheit jährliche Ent-fernung von den Geschäften für längere Zeit nothwendigmachte, vertreten mußte. Er genügte ihnen nichts dcsto-

*) Witzlcben schrieb <nis Neapel 3. December 1832.Zu dem heu-tigen crtraordinaircn Courier giebt des Staatskanzlers plötzliches Hin-scheiden zu Genua die nächste Veranlassung. Ich erachte diese Begebenheitfür wichtig und den Verlust für sehr groß. Ilr. II.