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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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erhört von ihm geschieden, doch mit Dank erfüllt, daß siegehört worden waren, daß sie Mitgefühl und Trost gesun-den hatten.

In den Jahren 1818, 1820, 1821 und 1822 begleiteteWitzlcben den König zu den Congressen in Aachen, Troppau,Laibach und Verona, wo ihm Gelegenheit wurde, den daselbstversammelten Monarchen bekannt zu werden und alle dort be-schäftigten diplomatischen Notabilitäten kennen zu lernen,ihren Charakter zu studiren. So wie er zu mehreren derletzteren in sehr interessante nähere Beziehungen trat, welcheihm bei Ausführung verschiedener Aufträge, mit denen ihnspäter daö Vertrauen dcS Königs beglückte, sehr förderlichwurden: so machte auf die hohen Souveraine seine ganzePersönlichkeit einen dermaßen günstigen Eindruck, daß mehrerebei verschiedenen considcntiellen Annäherungen zu Preußen,sich lieber seiner als ihrer diplomatischen Agenten zum Organbeim Könige bedienten.

Eines hierauf bezüglichen speziellen Falles von demehrenden Vertrauen eines fremden Monarchen, von Würdi-gung seiner Einsicht, seines praktischen militairischen Urtheils,dürfen wir hier nicht unerwähnt lassen. Als in Troppaudem Kaiser Alexander die Nachricht zugegangen war, daß ineinem der russischen Garderegimentcr Unordnungen von sehrbedenklichem Charakter stattgefunden hatten, war es Witzleben,gegen den der edle verewigte Kaiser seinen Kummer darüber zu er-kennen gab, gegen den er über dies Mißkcnnen auch der bestenseiner Absichten klagte, den er dringend aufforderte, sich zu er-klären, auf welche Weise, nach seiner Ansicht, der Kaiser nichtnur in dem vorliegenden Falle einzuschreiten habe, sondern auchwas im Allgemeinen geschehen müßte, ähnlichen Erscheinungen