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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
Entstehung
Seite
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letzteren war er wahrhaft befreundet; auch hatte dieses Ereig-niß durchaus keinen Einfluß auf diese innige Beziehungzwischen Beiden, bestand vielmehr bis zum Tode des v. Hum-boldt in dem Maaße, daß dessen Bruder Alexander v. Hum-boldt bei dieser Gelegenheit zu der Aeußerung sich veranlaßtfand:sein Bruder setz Witzlcbens Neuester politischer und auchgemüthlicher Freund und am tiefsten von dem Gefühl durch-drungen gewesen, das die Natur in denselben die edelstenGaben des Geistes, der Charakterstärke und der zartesten Sin-nesart vereinigt hat!"

In späterer Zeit war es Witzlebcn, der die Bemühungendes Prinzen August um die Wiederaufnahme in den Dienstdes ihm befreundeten Generals v. Grolman, thätig unterstützteund dieselben zu vermitteln so glücklich war. Er freute sichstets dieses Gelingens, da er den genannten General zu dendereinstigen Stützen des Heeres zählte und der edle Prinzhat nicht angestanden ihm dafür seine volle Dankbarkeit schrift-lich auszusprechen.

In Betreff seiner mit der Heeresverwaltung in keiner Be-ziehung stehenden Wirksamkeit, wollen wir hier seiner ganz be-sondern Theilnahme an der Begründung des deutschen Zoll-verbandes gedenken. Wir wollen und können nicht behaupten,daß die ursprüngliche Idee dazu in ihm geboren wurde, wohlaber sind wir zu behaupten berechtigt, daß er der Ersten einerim preußischen Staate gewesen, der sich dieser Idee mit wahr-haftem Enthusiasmus bemächtigte, der ihr den Beifall desKönigs erwarb, der für sie die Finanzmänner des Staats zugewinnen wußte. Mit Zustimmung des Königs bahnte erdiesem großen Gedanken die Wege im südlichen Deutschland,wobei ihm vornämlich der verdienstvolle v. Cotta förderlich