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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
Entstehung
Seite
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würde; weil er erkannt hatte, daß dasselbe das wahre Gegenge-wicht gegen alle Neuerungen der Zeit und das Mittel, die Bil-dung des Volkes auf eine gründliche Weise zu fördern, abgebenkönne: war er stets dessen entschiedener Anhänger und Verthei-diger. Seit der Friedenöorganisation vom Jahre 1816 warenmannigfache Stimmen gegen die Landwehr laut geworden;ihre Zahl und ihr Gewicht nahm für alle Freunde dieses In-stituts in um so mehr besorglicher Weise zu, als cS nicht anvielfältigen und erheblichen Bemühungen fehlte, auf die An-sicht des Königs zu wirken und dieselbe zu erschüttern. Dieöffentliche Meinung über die Zweckmäßigkeit dieser Wehr des Va-terlandes wurde immer schwankender, und Wihleben hatte nichtunerhebliche Kämpfe gegen vielseitiges Andringen zu bestehen undum deren Einwirkung auf die Ansichten des Königs zu paraly-siern. Als nun der König aus höchst eigener Bewegung hier wieüberall, in seiner Weisheit und Staatsklugheit den richtigstenWeg einzuschlagen wußte, um diesem Meinungskampfe möglichstein Ende zu machen, und den, nie genug dankbar anzuerkennen-den Beschluß faßte, der Landwehr eine anderweite, sie zu einernäheren innigern Verbindung mit dem stehenden Heere füh-rende noch heute bestehende Organisation zu geben: da wareS Witzleben, der die Ideen des Königs mit der freudigstenAcclamation aufnahm und sie, ungeachtet der dagegen erho-benen, sogar eine Ministerialveränderung bewirkenden, Schwie-rigkeiten zur Ausführung brachte. Paß hierbei die ganze Ent-schiedenheit und Energie seines Charakters in Anspruch ge-nommen wurde, ist leicht begreiflich.

Wenn hierdurch für jetzt allerdings die bisherigen Geg-ner der Landwehr zum Schweigen gebracht waren, so er-wuchsen ihr dagegen aus manchen der bisherigen Freunde