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nach der französischen Revolution von 1830, da anfangs hinund wieder die Weisheit der vom Könige angenommenen Po-litik verkannt wurde.
Haben wir hiermit durch allgemeine Andeutungen dieRichtungen zu bezeichnen versucht, in welchen WitzlebcnsThätigkeit in Anspruch genommen gewesen, so wollen wirnun auch versuchen, einiges in seiner Besondernheit nähernachzuweisen.
Zuerst ist natürlich zu erweisen, daß seine Bemühungenauf die Vervollkommnung des Heeres gerichtet waren. Hierhat er in Gemeinschaft mit den verschiedenen Chefs des Kriegs-ministern so vielseitig gewirkt, daß es fast unmöglich wird,jede Maaßnahme, die er theils angeregt hat, theils zur Aus-führung fördern half, theils selbstständig inS Leben rief, voneinander getrennt speziell anzugeben. ES möge daher genü-gen, nur herauszuheben, daß er es war, der die Intentionendes Königs zur Uebung des Heeres, in der den Verhältnissendes Krieges möglichst entsprechenden Weise bearbeitete undzur Verwirklichung thätig förderte; daß er es war, der aufeine strenge Erfüllung der königlichen Bestimmung über diewissenschaftliche Ausbildung der Offiziercorps wachte; daß eres war, der sich für die zeitgemäße Einrichtung der Militair-bildungsanstalten lebhaft intcressirte, die Errichtung neuer an-regte, und die spätere Verwirklichung glücklich leitete, der dieBemühungen der Militairliteratur aufmunterte und die Auf-merksamkeit des Königs auf dieselbe richtete *); daß er es war,
*) Hier ist auch noch zu bemerken, daß Witzleben schon im Jahre 1819harte Kämpfe zu bestehen hatte, um die allgemeine Verpflichtung zum Mi- ^litairdicnst aufrecht zu erhalten; man fand es bedenklich, Alles zu Sol-daten machen zu wollen, doch Witzleben bewies mit siegenden Gründen: