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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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samcn Zuge, den die Kriegsbegebenheiten bedingt hatten, vomRhein bis nach Paris, hatte er hinlängliche Gelegenheit, den-selben in den Provinzen kennen zu lernen; jetzt lernte er dender Pariser Bürger kennen. Konnte er sich schon mit Jenen,nach dem Maaßstabe deutscher Gesittung, Bildung, Ehren-haftigkeit und Gemüthlichkeit nicht befreunden, wie viel weni-ger noch mit diesem, ohne die Vorzüge beider verkennend.Wie oft hat er nicht dieser Vorzüge lobend gedacht und mitwahrhaftem Bedauern sich darüber ausgelassen, wie wenigdie hohe Bildungsfähigkcit des Volkes, bei seiner großen gei-stigen Regsamkeit, von der damaligen Regierung bedacht ge-wesen. Ucberall in dieser Beziehung war, nach seiner An-sicht, Deutschland und Preußen dem französischen Volke weitvoraus. Auch die geselligen Verhältnisse, in so weit er siekennen zu lerircn Gelegenheit hatte, sprachen seinen, auf Ernst,Gründlichkeit und gemüthliche Berührungen gerichteten deut-schen Sinn nicht an. Um so mehr Genuß dagegen gewähr-ten ihm die Pariser Kunstschätzc und der Umgang mit einigenKünstlern von Bedeutung; vornämlich der mit Cherubim undseiner Familie. Beide Männer fühlten sich zu einander der-maßen angezogen, daß ein wahres Freundschaftsvcrhältnißsich daraus bildete, und zu einer mehrere Jahre hindurch zwi-schen ihnen geführten sehr interessanten Corrcspondenz Veran-lassung gab.

Nachdem derselbe im August mit seinem Bataillon nachBerlin heimgekehrt war, wurde ihm eine neue Auszeichnungund ein schöner Lohn für seine Bestrebungen um die Jäger-waffe. Unterm 3. September ernannte ihn der König zumSousinspcetcur seines und des schlesischen Schützcubatail-lons. Die Bedeutung dieses Verhältnisses wohl begreifend