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natürlich ist, daß sie sollte stehen bleiben können. Die theo-retischen Einwürfe, die man gegen ein solches System machenkann, sind aber noch die geringsten. Die wahren Schwierig-keiten, Collisionen, Unbequemlichkeiten, Gefahren würden sicherst bei der Ausführung finden. Provinzialstände mit Pro-vinzialministern verbunden, schienen mir gar einen Zustandder Dinge herbeizuführen, in dem ich verzweifeln würde, daßdie oberste aller Verwaltungsbehörden, die auch nur im Mit-telpunkt stehen muß, noch die Zügel zu halten, im Standeseyn würde. —
Da es bei ständischen Angelegenheiten sehr gut ist, aufdas Geschichtliche und den ehemaligen Zustand zurück zugehen, so ist es Ew. Hochwohlgeboren gewiß auch nicht ent-gangen, daß in den Ländern, wo es Provinzialstände ge-geben hat, diese so entstanden sind, daß der für sich bestehendeStaat neue, mit Ständen versehene, Provinzen erhielt. Obes ein Beispiel giebt, auch nur ein einziges, wo man ineinem Staate absichtlich und auf Einmal, Provinzialstände,ohne allgemeine, geschaffen hätte, muß ich bezweifeln. DieFrage: ob man Provinzialstände, ohne allgemeine, oder all-gemeine mit Provinzialständen (was gewiß sehr nützlichund gut seyn würde) oder ohne dieselben, einrichten will, istdaher ohngefähr dieselbe mit der: ob ein Staat wieder eineVerbindung mehrerer Staaten werden oder Ein Staatbleiben soll?
Ich sehe zu meiner Beschämung, daß ich viel weitläuf-tiger geworden bin, als ich Anfangs dachte. Wenn ich da-bei auf die unleserliche Hand sehe, weiß ich kaum, wie ich esentschuldigen soll, Ew. Hochwohlgeboren die Mühe zuzu-
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