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indem sie alle zur Landwehr aufrufen, haben ihn voraus, undohne ihn sinkt Landwehr weit unter den ehemaligen Zunft-soldaten — ihn beseelte wenigstens der Zunftgeist, jene, ohnedurch höhere Motive belebt, sinkt zur gemeinen Landmilizherunter.
Ist man zur Errichtung dieser repräsentativen Institu-tionen entschlossen, so fragt sich: welche Form will man ihnengeben, zu welcher Zeit will man sie ins Leben bringen?
Man hält den gegenwärtigen Moment für unpassend,weil die Gemüther lebhaft bewegt sind, man will einen ruhi-gern abwarten, — werden aber die Gemüther beruhigt, wennman gerechte, auf Bundesacte, Edicte und manchfaltige Zu-sagen gegründete Erwartungen täuscht, oder mit ihrer Erfül-lung zögert?
Wenn man einem treuen, besonnenen, tapfern, geduldigenVolk,, das im Jahr 1806 bis 1815 den schmählichsten Druckmit Resignation geduldet und mit Heldenmuth die schmäh-lichen Fesseln zerbrochen und dem Throne den alten Glanzwieder errungen, aus Mißtrauen die Wohlthaten einer Ver-fassung vorenthält, in deren Genuß seine Umgebungen, Fran-zosen, Belgier, Polen, Schweden, sind. Sind gleich die Ge-müther bewegt, so sind doch nirgends die Gesetze beleidigt, dieSchranken der Ordnung durchbrochen. Die demokratischen undverwerflichen Grundsätze der Weimarschen Gelehrten könnennur in soferne verderbliche Folgen haben, als man die demVolke gegebenen Zusagen unerfüllt läßt, und diese Folgen wer-den weniger sich äußern durch anarchischen Widerstand gegendie Regierungen, als durch den ihre Kraft lähmenden Un-willen, wenn man sie in Zeiten der Gefahren zu großen An-strengungen und Opfern jeder Art auffordert.