->ä Art. 23. Belehrung ist unstreitig der-wcsent-liehe Zweck unseres Daseins, nur durch Sic wird derMensch veredelt, nur durch Sic allein kann Frieden,Liebe und Eintracht unter dem unglücklichen Gcschlechteerblühen.
Viele werden glauben, es sei sehr schwer die Ab-sicht zu belehren, von derjenigen, welche zum Zweckebat, den Genossen anderer Kirchen wehe zu thun, zuunterscheiden, allein dem ist nicht also.
Der Belehrende greift zwar auch den Irrglaubenund die Vorurtheilc scharf an, allein tr spricht zu demzu belehrenden mit solcher Liebe, daß seine Absichtweder verkannt noch verwechselt werden kann; mittiefem Abscheu blickt er auf Diejenigen, welche demSchwachen den Glauben und die Grundsätze zu rau-ben suchen, welche von Gott berufen waren, den Men-schen über die Thicrwclt zu erheben. Er bietet alleseine geistigen Kräfte auf, statt des sogenannten Glau-bens, eine festem bcsecligendc Ucbcrzcugnng in seinenMitmenschen zu begründen, welche ihn nicht nur inden Stürmen dieses Lebens aufrecht erhält, sondernseinen Genüssen die herrlichste Würze verleihet, undihn endlich mit Gleichmuth, im Vertrauen eines höhe-ren Seins, dem Kinderspiele dieser Welt, ein freu-