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schleiern, du bist fortan das einzige, letzte, aber auchuntrügliche Mittel, edlen menschenfreundlichen und' gottesfürchtigen Königen, ihre Throne zum Heile desGanzen zu retten, du bist die Waffe, welche Gott demMenschen als eine höhere, der Thierwelt gegenübcrste--hende Schöpfung überwiesen hat, ohne Dich wird dasganze Geschlecht, nicht nur gewaltsam in den Thier-kreis zurück gebannt, sondern tiefer und tiefer mußes in seiner moralischen Würde noch sinken, und zwarum so viel, als die berechnende List des Menschenweiter geht, wie die des Thieres.
Aber wie frage ich mich, sollte das Wort, dieseheilige Waffe des Menschen schmählich mißbrauchtwerden können, mißbraucht werden dürfen? So wiedie Erfahrung aller Zeiten, eS über allen Zweifel be-wiesen hat, daß jede Schande, jedes Verbrechen dieVerborgenheit sucht, die Wahrheit und Tugend aberzum Lichte strebt, so haben unreife, verschaalte Seelen,verbrannte Gehirne, theils sich bewußte, theilö nichtbewußte Verbrecher cs vielfach unternommen, unterdem undurchdringlichen Panzerhemde der Anonymität,in öffentlichen Schriften ihre schwarze verderblicheGiftgalle, bald in vergoldeten Pillen eingewickelt, baldschaam- und schenlos gegen Alles anszusprudcln, was