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Der religiöse Mensch, ist freilich gleich Andern inDielen Fallen dem Jrrthume unterworfen, aber Schand-taten und Verbrechen, kann er nicht begehen, eS istunmöglich, denn das Gepräge seines Wesens ist imverjüngten Maasstabe ein Abdruck der Gottheit.
Christus, Messias hat den Menschen die Religionoffenbaret; ihre Wesenheit beruhet darauf, in unSUeberzeugungcn und Gefühle zu wecken, welche imGlauben an den Schöpfer, das irdische Wohlergehenaller seiner Geschöpfe, begründen sollten.
Die Lehre des Heilandes, ist einem göttlichenSaamcn zu vergleichen, der in dem ihm angepaßtcnBoden, Wurzel und Früchte treibt; aber nur zu häu-fig (dem Himmel sei es geklagt) haben Menschen, diesich Gottesgelehrte nennen, dem Boden den Saamenzur Saatzeit vorenthalten, so hat er ihnen dann inFrankreich, Spanien und Portugal, bittere Früchtegetragen; ein sprechender Beweis, daß sie denselbenauch nicht in sich ausgenommen hatten, sic daher selbstzu dem verwilderten Gestrüppe gehören, was zumSegen der Menschheit von Gottes schöner Erde ver-tilgt werden muß.
Alles, was das allgemeine irdische Wohl der Ge-summt-Menschheit begründet, ist wesentlicher Inhaltder Religion; das lautere Christcnthum, und das mo<