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Kap. 5 (1837) Die Monarchie kommt von Gott wegen der Gerechtigkeit, auch ein Gegenstück zu des Abbé de Lamenais Worte eines Gläubigen
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grausame Besitzer mittelst eines vor den Augen ge-brachten glühenden Eisens die Sehkraft raubte, ande-rerseits Solchen, denen man die Zunge gclösct, so daßsie Worte nachsprcchen lernen, ohne zu wissen, wassie bedeuten.

So zerreißen sich dann die Unglücklichen überWorte, ohne sich über ihre Bedeutung und Begriffezu verständigen, oder verständigen zu können, ver-wechseln z. B. die Kirche mit der Religion, sie sagendie protestantische, oder die katholische Religion, wosie doch nur sagen dürsten, die protestantische oder diekatholische Kirche.

Um aber jedem nicht gänzlich Unerfahrenen denunermeßlichen Unterschied, zwischen Kirche und Reli-gion, fühlbar zu machen, frage ich: wo ist irgendeine Kirche, welche alle ihre Bekenner gegen Schand-thaten und Verbrechen verwahrt?

Die Religion dagegen beruhet in der unerschütter-lich festen Ucberzcugung, von dem Dasein eines leben-digen, vollendeten Weltgeistcs, von dem das Ganzeins Dasein und Leben gerufen wurde, vereint mit ei-ner heiligen Verehrung seiner Allmacht, Weisheit undLiebe, vereint mit einer innigen Theilnahme für alleseine Geschöpfe, die er mit Empfänglichkeit, fürSchmerz und Freude, erschaffen hat.