brauch des ihm geschenkten Vertrauens, die Entheili-gung des Berufes, der die Gerechtigkeit Gottes aufErden vertreten soll; die Schutzlosigkeit der Bedräng-ten gegen solche Lasterbrut; die Unmöglichkeit des Be-weises, alles dieses bringt es mit sich, den Richteran die strengste Erfüllung seiner Dienstpflichten, zuketten, weil, wenn dem nicht so ist, dem schenslichstcnLaster Thüre und Thor geöffnet ist, und keine Unter-grabung der gesellschaftlichen Verhältnisse, wie desThrones, so sicher zum Ziele führt, wie der Spottmit der Gerechtigkeit.
Gegen alle diese Gräuel, welche unfehlbar zuletztin Rcvolulutioncn und Anarchie ausarten, vermag nurder, von seinem Standpunkte durchaus unabhängige,von seiner göttlichen Bestimmung durchglühte Monarchoder Fürst, Schutz zu gewähren.
Das irdische Wohlergehen der Gcsammt-Mensch-heit, ist nur dann fest und unerschütterlich verbürgt,wenn die Grundsätze, welche es begründen, von derMasse anerkannt, und als Heilig geachtet werden.Darinn ligt aber grade der unermeßliche Jammer, daßbei den Mchrstcn, nicht nur die Denk- und Urteils-kraft, nicht angeregt, sondern von Kindesbeinen au,in ihrer aufkcimcnden Knospe zertrümmert worden ist.
Sie gleichen einerseits denen Vögeln, denen der