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Kap. 5 (1837) Die Monarchie kommt von Gott wegen der Gerechtigkeit, auch ein Gegenstück zu des Abbé de Lamenais Worte eines Gläubigen
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wirklich Statt gefunden hat, und der Geist der Ge-rechtigkeit wird sich für zweifelhafte Fälle nie ent-schließen, ein geschärftes Urtheil in Ausübung gehenzu lassen, um so weniger, da der Zweck auch ohnedas erreicht werden kann. Richter, welche sich einesder vier bczcichnctcn Fälle schuldig gemacht, und aufsolchem Wege ihre Gleichgültigkeit für die Wahrheit,und jedem Menschen als solchem gebührenden Schutzzu Tage gelegt, haben gleichzeitig ihre gänzliche Un-fähigkeit und Unbrauchbarkeit zum richterlichen Amtebewiesen; ihre Cassation sichert die Unterdrückten ge-gen ihren bösen Einfluß, und gereicht andern znm ab-schreckenden Beispiele.

So wie jede ehrsame Jungfrau sich, so viel esan ihr liegt, hüten wird, den entferntesten Scheinder Unzucht zu vermeiden, so liegt cs auch nicht nurin der Gewalt, sondern in der Natur jedes tugend-haften Richters, durch seine Entscheidungen nicht denleisesten Vcr^achtsgrund der Bestechung gegen sichaufkommen zu lassen; sind seine Urthcile stets auf dieGesetze begründet, so vermag weder die Tugend uochdas Laster ihn zu verdächtigen.

Unter allen Verbrechen, die auf Erden gedeukbarsind, vermag wohl kaum eines, dem eines bestochenenRichters an die Seite gesetzt zu werden; der Miß-