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3. Du, mein Gott, der du aufnimmst meineSeele, du Heiland der menschlichen Gebrechen undGeber alles inneren Trostes, dn hast ausgc-theilct in diesem Sakramente, und Heilest oft nochaus, viele Güter deinen Geliebten, die cs an-dächtig empfangen. Denn du gießest ihnen ein vie-len Trost wider mancherlei Trübsal, und richtestsic auf aus dem Abgrunde eigener Verworfenheitzu der Hoffnung deines Schutzes, erquickest und er-leuchtest sie innerlich mit neuer Gnade; daß die,so sich fühlen voll Angst und ohne geistliche Be-gierde vor deinem heiligen Mahl, darnach, da sicerquicket sind mit himmlischer Speise und Trank,sich verwandelt finden in bessere Menschen. Unddu handelst darum also weislich mit deinen Aus-crwählten, auf daß sie wahrhaftig mögen erken-nen und offenbar erfahren, wie schwach sie sindaus sich selbst, und wie viel Güte und Gnade sievon dir empfangen. Tenn aus sich selbst sind sickalt, hart und ohne Andacht; durch dich aber wer-den sie inbrünstig, erweckt und andächtig: dennwelcher ist, der dcmuthig hinzugchet zur Quelleder Süßigkeit, und nicht ein wenig davon zurück-bringe ? Oder welcher stehet an einem großen Feil-