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den hohen Verstand der Engel. Wie sollte denn >ch un>würdiger Sünder, der ich Erde bin unt Asche,können erforschen und begreifen ein so hohes heili-ges Echei'mniß?
2. In Einfalt meines Herzens, in gutem festenGlauben, und auf dein Geheiß, nahe ich michzu dir, Herr, mit Hoffnung und Ehrfurcht, undglaube wahrhaftig, daß du hie gegenwärtig bistin diesem heiligsten Sakramente, als Gott undMensch. Du willst also, daß ich dich soll anf-nehmen, und mich vereinigen mit dir in der Liebe.Daher flehe ich an deine Güte, und bitte dich, dnwollest mir hiezu verleihen eine sonderliche Gnade,auf daß ich ganz zerschmelze in dir, und in Liebezerfließe, und mich nicht ferner entlasse in frem-den Trost. Denn dieses höchste und würdigste Sa-krament ist ein Heil der Seele und des Leibes, ei-ne Arzenci gegen alle Krankheit des Geistes, wo-durch die Sünden gchcilet, die Leidenschaften be-zähmet, die Versuchungen überwunden oder gemin-dert werden; es wird dadurch Angegossen einegrößere Gnade, die angcfangeue Tugend vermehret,der Glaube befestiget, die Hoffnung gestartet, unddie Liebe entzündet und erweitert.