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habe an deinem Gesetz, nach dem inwendigen Men-schen, *) da ich weiß, daß dein Gebot ist gut,gerecht und heilig, **) strafet das Bose, und willdaß ich die Sunde fliehen soll. Nach dem Fleischaber diene ich dem Gesetz der Sünde, da ich mehrgehorche der Sinnlichkeit, denn der Vernunft; undob auch das Wollen des Guten in mir lieget, sofinde ich doch nicht das Vollbringen. ***) Dahernehme ich mir zwar oft viel Gutes vor; weil aberdie Gnade fehlet, meiner Schwachheit zu helfen,so weiche ich zurück, und unterliege bei einem klei-nen Widerstande. So geschieht'-., daß ich zwar er-kenne den Weg der Vollkommenheit, und klar ge-nug sehe, wie ich handeln foll, aber niedergedrücktdurch die Last der eigenen Verderbniß, mich nichtkann erheben zur Vollkommenheit.
4. O wie so sehr noth ist mir Herr, deineGnade, das Gute anznfangen, darin fortzugehenund es zu vollenden. Denn ohne dieselbe kann ichnichts thun; aber gestartet durch sie, vermag ich
*) Rom. 7, 22.
") — 7, 12.
*") — 7, IS.
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