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Die Bücher von der Nachfolge Christi
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stehet deine heilige Gnade, die du meinem Her-zen inbrünstig hast eingegossen.

2. Deine Gnade ist nöthig, ja große Gnade,auf daß die Natnr überwunden werde, die allezeit >geneigt ist zum Bösen, von Zugend auf: denn ^nachdem sie ist gefallen durch Adam den ersten !Menschen, und verderbet durch die Sünde, ist die !Strafe dieser Befleckung kommen auf alle Men-schen; so daß die Natur selbst, welche von dir istgeschaffen worden gut und recht, nun genommen ,wird für die Sünde und Schwachheit der verderb-ten Natur, darum, daß ihre Regung, so sie sichselbst wird überlassen, zur Sünde ziehet und zu denniederen Dingen: denn die wenige Kraft, die über- ^blieben, ist gleich einem Fünklein, das verborge» !lieget in der Asche. Dieses ist die natürliche Ver-nunft, welche mit großer Finsterniß umgeben ist,und noch ein Urtheil hat des Guten und Dösen,und eine Unterscheidung des Wahren und Falschen,obwohl sie unvermögend ist alles zu erfüllen, wassie für gut hält, und weder des vollen Lichts derWahrheit, noch der Gesundheit ihrer Neigungentheilhaftig wird.

3. Daher kommt's, mein Gott, daß ich Lust