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Die Bücher von der Nachfolge Christi
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zur Tugend, entsaget den Ereaturen, fliehet dieWelt, hasset die Begierden des Fleisches, schrän-ket ein die Ausschweifungen, schämet sich zu er-scheinen vor den Leuten.

12. Die Natur hat gerne äußerlichen Trost,in welchem sie ihre Sinne ergötzet; die Gnadeaber suchet in Gott allein getröstet, und im höch-sten Gut erfreuet zu werden, über alle sichtbareDinge.

13. Die Natur thut alles des Gewinnes undeigenen Nutzens halben, sie kann nichts umsonstthun; sondern hoffet zu erlangen für ihre Wohl-thaten entweder ein Gleiches oder Besseres, oderLob, oder Gunst, und begehret, daß man ihre Hand-lungen und Gaben für wichtig halte; die Gnadeaber suchet nichts Zeitliches, und fordert keinenandern Lohn, denn Gott allein; begehret auch wei-ter nichts von zeitlichen Bedürfnissen, als nur soviel diefelbigen dienen können zu Erlangung desEwigen.

14. Die Natnr freuet sich vieler Freunde undAnverwandten, rühmet sich ihres hohen Standesund ihrer Geburt, ist gefällig den Mächtigen,schmeichelt den Neichen, lobet ihres gleichen;