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Nichts mangelt ihm hier mehr, nichts mag ihnnun mehr hindern; den» die äußern vergängliche»Dinge gehören ihm nicht mehr an, und können ihmnichts mehr geben, noch nehmen.
Auf diesen Weg zum inneren Leben und zur gött-lichen Anschauung und Vereinigung, führet unsdas Büchlein von der Nachfolge Christi.
Als Mittel dahin zu gelangen, werden unsdarin angepricfeu: die Vcrfchmähung der Welt
und ihrer Eitelkeiten, die Verläugnnng unsererselbst, und die Vereinigung unseres Willens mitdem göttlichen Wohlgefallen.
Ohne Verschmähung aller Eitelkeiten der Welt,kann niemand in sich selbst einkehren.
Ohne Selbttverläugnung ist niemand geschickt,zu Gott und zur Tugend zu gelangen; denn dieEigenliebe hindert uns an der Ausübung des vor-nehmtten Gebotes: der reine» Liebe Gottes undunseres Nächsten. Durch Selbstverläugnung stirbtsich der alte, irdische Mensch selbst ab, und ansseinem Tode kann erst der neue, himmlische ge-bohren werden; daher sie auch der Anfang undGrund der geistlichen Wiedergeburt ist.
Ohnellebereinstimmung unseres WillenS mit demgöttlichen Wohlgefallen, kann unsere Absicht nichtrein zu Gott gerichtet sepn; wir können ihn nichtaufrichtig suchen, und daher auch nicht finden, nochkennen lernen. Durch gänzliche Ergebung in den gött-lichen Witten, hört alle irdische Furcht und Sorgeans — wir gehen durch alle Sorgen ^ gleich alsohne Sorge, hindurch —; wir stellen ihm atteS an-heim, wir übergeben und opfern uns ihm ganz undgar; wir gehen aus uns selbst heraus und in Gotthinein, gelangen dadurch zur vollkommenen Freiheit