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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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Diesen Differenzen entsprechen in den Reductionsta-ftln (Hülfs tafeln für Zeit und Breitenbestim-mung von Schumacher, 1820.) die Zahlen: 71,9und 36,0 (die Quadrate der in Secunden ansgcdrücktenDifferenzen mit 2.15^- «iu i" multiplicirt). Die halbe

Summe derselben 78,95 multiplicirt mit 2

seil (q> s)

0,0296 (4der Polhöhc5i°2o^, s der Decli-nation 38 ° 22O giebt 2,"z4 als die gesuchte Re-duktion.

Will man zugleich den Collimationsfehlcr erfahren,so müssen und 2" einzeln auf den Meridian rcducirt,und von der Differenz der so reducieren Abstände dieHälfte genommen werden. In unserm Beyspiel findensich die Reduktionen von 2^ und 2" resp. 2,"13 und 2,"54, also die reducirten 2/ und 2", 36° 59^ 55," L2und 37° 1^46,"96, wovon die halbe Differenz55,^7---dem Collimationsfehlcr, als um welchen der Kreis dieHöhe und den Zenithabstand zu groß angegeben hat.

Bey den gleich folgenden Beobachtungen des Polarishabe ich diesen Fehler mit beygefügt. Man ersieht dar-aus, daß er bis zum Januar ziemlich constant gebliebenist. Seine beträchtlichen Veränderungen im Februar rüh-ren davon her, daß diese Beobachtungen noch bey Tagegemacht wurden, wo ich den Stern nicht mehr bifccirenkonnte, sondern ihn mit dem Faden uur in Berührungbrachte (bey je zwey zusammengehörigen Beobachtungenan derselben Seite des Fadens).