spielt und dessen Stand mittelst zweyer Microscopc unterrechtem Winkel beobachtet wird. Noch ist an dieserSäule das Gestell für die Lampe zur Erleuchtung desSehfeldes durch die Axc angebracht.
Aus den obern Enden der beyden innern Säulenragen zwey Rollen hervor, die durch Federn aufwärtsgedrückt werden und, indem sie die horizontale Ape desKreises unterstützen, zur Verminderung des Drucks derZapfen auf die Lager dienen.
Das Hauptsiück des ganzen Instrumentes, der Ver-ticalkrcis besteht aus zwey, 3Z Zoll von einander abste-henden Ringen, von denen jeder durch sechs Radien,die aus den Flachen der Ringe selbst gearbeitet sind, mitder horizontalen Ape verbunden ist. Unter sich sind dieseKreise durch 34, zwischen die Ringe und ihre Radiengesetzte Stäbchen, vereinigt. Die Axe ist zwischen denRingen cylindrifch und lauft von da nach beyden En-den conifch zu. Ihre Lange betragt 16 Zoll und dieDicke ihrer Zapfen Z- Zoll. Durch die Are zwischen denRingen und mit beyden auf das solideste verbunden gehtdas Fernrohr von 35 Zoll Brennweite und 2,2 Zoll Oeff-nung. Es gehören zu ihm drey Ocnlare von 100, Z7und 43 maligcr Vergrößerung. Das letztere Ocular istprismatisch. Im Brennpunkt des Objectivs steht einNetz von 3 verticalen und eben so viel horizontalen Fa-den. Ohnerachtct der Kleinheit des Objectivs habe ichmit diesem Fernrohr den Polaris zu jeder Stunde des