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vereinigen, 'um den geistvollen Menschen zu bilden.De'«- falte Grübler ist dies eben so wenig, als der fett-, rige Schwärmer.. Der ist es, bey welchem die Ein--chchtsich selbst in Gefühl verwandelt, und das Gefühlimmer von der Einsicht begleitet wird.

So war es bey den Jüngern Jesu, in welchender Geist des Herrn wirkte. Die Wahrheit, die ih-ren Geist erleuchtete , bewegte und erweiterte auch ihrHerz, und weckte da tiefe, .dauerhafte und wirksameGefühle, Gefühle für Gott-, für die Wahrheit undfür die Tugend brechen oft bey ihnen in mächtigen Er-gießungen hervor, und unterstützen sie in ihrem müh-samen und leidcnsvollen Berufes Das Gefühl desEwigen lehrt sie verachten den Schmerz und die Freu-de , alle Gefahren und alle Belohnungen der Welt.Und- so ist es bey allen gewesen, in denen ein höhererGeist wohnte. Unter heiligen Gefühlen hob sich ihreBrust; darum thaten und duldeten sie so viel, darum« ward es ihnen leicht , sich dem Sichtbaren zu entrei-ßen, und da-.« Unsichtbare ganz und fest zu umfassen.

So muß es auch bey uns werden, wenn wir derAufforderung des Textes Genüge leisten wollen. DieGefühle der Religion müssen uns nicht bloß bekannt-sondern auch geläufig seyn; sie müssen sich mit allenunfern Angelegenheiten verbinden; sie müssen überallerwachen, wo uns etwas an Gott und das Ewige er-innert; sie müssen unser ganzes Inneres durchdrungen;sie müssen in die herrschende Stimmung desselben über-gehen, und dieser dis edelste Bildung und die höchstenGenüsse geben. Lasset uns deßwegen auf jede fromyre