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septt. Versetzet ihn aber in eine Lage, wo der Geist?von diesen Fesseln ertbunden, sich seiner Natur ge-mäß äußern kann: so werdet Ihr mächtigen Drangnach Wahrheit, eifrigeil Forschen, anhalrendes Su-chen bey ihm wahrnehmen; Ihr werdet finden, daßes ihm um nichts mehr zu thun ist, als sich selbst unddie Dinge, die um ihn her find, den Ursprung, dieNatur und die Bestimmung von bepden zu ergründen,sich vom Sichtbaren zum Unsichtbaren zu erheben.Je mehr der Geist im Menschen Frepheit und Gewaltbekömmt: desto lebhafter wird in ihm der Durst nachWahrheit, desto angestrengter sein Bemühen, um sie,und desto größer sein Wahrheitsreichthum.

Der Geist, der die Apostel Jesu beseelte, warein Geist der Wahrheit. Er sollte ihren Verstand er-leuchten, ihre Jrrthümer zerstreuen, ihre Meynun-gen berichtigen, ihnen zu vollständigen Einsichren indie Lehre Jesu verhelfen; er sollte sie in alle Wahr-heit leiten, und ihnen auch das mittheilen, was siebisher noch nicht hatten tragen können. Und hat ersich nicht als einen solchen auch in dem Evangelium,das sie der Welt vortrugen, und in ihren Schriftentnittheilten, zu erkennen gegeben? Ist es nicht einvorzüglicher Zweck desselben, Wahrheit unter denMenschen zu verbreiten, sie über ihre Natur und Be-stimmung, über Gegenwart und Zukunft, über ihreVorzüge und Schwächen, über die Bedeutung ihrerkebensereignisse, über ihre Pflichten und Hoffnungenzu belehren? Will nicht dieses Evangelium Wahr-heitssinn wecken, zum Wahrheitssinne sprechen, den