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der Herr ist. Auf der Erde glänzt sie in tausendWundern, in erhabenen und in lieblichen Gestalten,nn Verwelken und im Aufblühen, in der Ruhe undim regen Leben, in ernsten und in freudigen Erschei-nungen , in Erscheinungen, die das Herz sanft rüh-ren und in solchen, die uns zur Anbethung stimmen.
Vorzüglich sind die gegenwärtigen Tage geeignet,uns auf die Herrlichkeit Gottes aufmerksam zu ma-chen. Die Natur ist erwacht aus ihrem Winterschla-se; überall dringt verjüngtes Leben hervor; die Flu-ren schmücken sich mit Krautern und Blumen, die Bau-me mit frischen Blättern und Blüthen; die Sonneverbreitet wieder Hellern Glanz und wohlthuendeWärme; die Bewohner der Lüfte stimmen wieder ih-ren lieblichen Gesang an; in ihrem festlichen Schmu-cke zeigt sich uns die Welt, und alle Herzen öffnen sichder Freude. Wir, denen Gott die Fähigkeit gab,das alles zu schauen und zu bewundern, dürfen hiernicht zerstreut und kalt bleiben. Nicht umsonst, of-fenbart sich uns die Herrlichkeit Gottes; sie soll vonuns gefühlt werden; sie soll uns erquicken und star-ken; sie soll heilsame Bewegungen, Entschließungenund Hoffnungen in uns erwecken; sie soll wirken zurErhebung und Veredlung unsers inner« Menschen,lasset uns die gegenwärtige Stundk zum weiternNach-denkeli hierüber anwcnden.