niste auf viercrley Weise: oft nahmlich lenkensie die Aufmerksamkeit andrer auf dieseMenschen; oft lassen sie auf die Gesin-nungen derselben schließen; oft veranlas-sen sie dieselben, ihre Gesinnungen zuzeigen; und oft ziehen sie ihre Gesinnun-gen.mit Gewalt ans Licht.
Ereignisse und Schicksale lenken zu-vörderst unsre Aufmerksamkeit auf ge-wisse Menschen hin. Sietreiben uns an, ihr§hun sorgfältiger zu beobachten und ihren Gesinnun-gen eifriger nachzuforschen. Nicht selten bleiben unsdie Gesinnungen der Menschen deßwegen unbekannt,und nicht selten werden sie deßwegen falsch von unsbeurthcilt, weil wir cs nicht der Mühe wehrt halten,sie scharfer ins Auge zu fasten. Wir lassen entwederihren Wehrt ganz dahin gestellt sepn, oder wir begnü-gen uns mit dem Scheine und mit der Meynung, wel-che andre von ihnen Hagen. Und doch würde cs nichtschwer seyn, zu einem richtigen Urtheil über sie zu ge-langen, wenn unsre Blicke sie nur lange genug beglei-teten. Lasset einen Menschen, der uns bisher gleich-gültig war auf irgend eine Weife durch merkwürdigeEreignisse ausgezeichnet werden: man wird Erkundi-gungen nach ihm Anziehen, man wird über die Ursa-chen dieses Ereignisses, über die Aufschlüsse, die esüber seinen Charakter gibt und über seinen Zusammen-hang mit dem Verdienste oder der Schuld dieses Men-schen Untersuchungen anstellen. Lasset einen Tugend-haften, der bisher mit seinem großen Sinne und mit