ter den Menschen. Der Erdkreis staunt deine Wun-der an. Deine Rechte, Herr, ist erhöhet, deineRechte behält den Sieg. Hochgelobst sey dein Namein Ewigkeit; alles, was lebt verehre dich in Demnth.
Vor aller Welt hast du heute Jesum deinenSohn ausgezeichnet. Für ihn, den die Unwissen--heit ausstieß, den der Haß verfolgte, den wilde Nach-gier ans Kreuz schlug, für ihn hast du dich öffentlicherklärt; ihn hast du als den Gerechten, als den Erst-gebornen unter den Unsterblichen, ihn als den Wie-derbringer des Lebens dargestellt. Wir erblicken ihnmit den Zeichen des Sigges geschmückt, seine Feindebeschamr, seine Freunde hoch erfreut, und seine Sa-che mächtig gefördert. Mit hohem Wonnegefühl se-hen wir in ihm, den Retterder Gefallenen, den Füh-rer und Beglücker der Menschen, den Vorgänger aufder Bahn zur bessern Welch Möchten wir uns dochnie wider den auflehnen, den du geheiligt und geehrthast. Möchten wir nie ihn verrathen oder seinesDienstes uns schämen. Möchten wir stats freudig sei-ne Lehre bekennen, und ihm anhangen mit treuemHerzen, glaubensvoll seiner Anweisung folgen, undMit Zuversicht von ihm unser Heil erwarten.
Auch uns, o Gott, hast du durch das Fest deinesSohnes verherrlichet. Im Glanze dieses Festes er-scheint uns die Hoheit unsrer Würde. Im Kleideder Verklärten erblicken wir diejenigen unsers Ge-schlechtes, die sich dem Auferstandcnen freudig weihen,und ihm bis in den Tod ergeben bleiben. Wir sinddir verwandt und mit dir versöhnt; der Auferstande-