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es keiner großen Anstrengung, um uns ihre innereVortrefflichkeit und ihre wohlthatigen Wirkungen zuoffenbaren. Wir dürfen nur auf unsre wesentlichenBedürfnisse achten, um zu entdecken, wie sie diesel-ben so zweckmäßig befriedigt; wir dürfen uns nur da-ran erinnern, was wir sind, und was wir seyn sol-len, um inire zu werden, wie viel uns jene Überzeu-gungen in jeder Hinsicht gelten müssen.
Gewisse Ueberzcugungcn können indeß für ein be-stimmtes Zeitalter noch einen ganz besonder» Wehrthaben; sie können die Bedenklichkeiten desselben zer-streuen, seine drückenden Umstande erleichtern, seineGefahren vermindern, seine Vortheile beßer benutzenund genießen lehren. Sind wir überzeugt, daß einehöhere Hand, mit ewiger Weisheit und Güte allesleitet, auch das Kleinste bemerkt, und auf jedes Ein-zelne Rücksicht nimmt: so muß das einen ganz beson-der» Wehrt für uns haben, wenn wir in solchen Zei-ten leben, wo sich alles in der größten Gahrung befin-det, wo ein Sturm auf den andern, und Eine Um-wälzung auf die andre folgt, wo unser irdischer Wohl-stand jeden Augenblick auf dem Spiele steht, undnicht viel dazu erfordert wird, uns im höchsten Gra-de elend zu machen. Sind wir überzeugt, es liegealles daran, daß die Unschuld unsers Herzens bewahrtbleibe, der Allwissende sehe uns und unterstütze uns,er werde uns einst unsre Treue im Guten vergelten:so muß das einen ganz besonder» Wehrt für uns ha-ben, wenn wir in Zeiten der Verführung und desSittenverdcrbens leben, in Zeiten, wo das Böse mir