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denken beschäftige): soll. Ich msyne damitdie Ueberzeugungcn, die wir von religiösen Dingenund von dem Hagen, was zunächst mit diesem zusam-mcnhangt - unfern Glauben an einen Urheber undRegiererder Welt, an die Freiheit beS Willens, andie Möglichkeit eines tugendhaften Lebens, an eineewige Fortdauer unser» Wesens und an die Abhän-gigkeit unsers zukünftigen Schicksales von unserm ge-genwärtigen Verhalten — so wie die Art, - wie wiruns das alles verstellen —, unsre Meynurrg von Je-su , von seinem Ansehen, und dem Wehrte der vonihm hcrrührenden Lehre und von dein wahren Sinnder Anssprüche, worin uns das Evangelium seinenUnterricht mittheilt — was wir, nach demselben,von der Beschaffenheit unsrer Natur, von ihren An-lagen, von ihrer Güte und von ihrem Verderben,voll unserm Verhältnisse zu Gott, von seinen Verhei-ßungen , von seiner Weise zu handeln und von denMitteln, wodurch er uns helfen will, halten.
In Ansehung dieser Ueherzcugungen haben wiruns vornehmlich vier Fragen zu beantworten: sindsie wahr? was hat sich im verflossenenJahre an ihnen geändert? welchen Wehrtmüssen sie jetzt für uns haben? und wiesollen wir uns gegen sie verhalten?
Zuerst, sollen wir uns also heuteernstlich fragen: sind die Ueb er Zeugun-gen, die wir Hägen, wahr? Es ist einleuch-tend, daß wir vernünftiger Weise gegen die Wahr-heit oder Falschheit unsrer Ueberzeugungcn nicht gleich-