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neues, Thörigtes und Verkehrtes in ihrem Beneh-men. Daher werden sie von so mancher Last undSorge gedrücket, der sie wohl hatten überhoben sepiskönnen. Sie werden des Erfreulichen, was ihreZeit hat selten recht froh, sie wissen sich bey den Un-bequemlichkeiten derselben festen .zu helfen, und es istbloß Zufall, wenn sie dem Bösen, was es mit sichführt, entgehen.

Eines solchen Unverstandes müsse man uns nichtanklagen. Er widerstreitet eben so sehr unsrer Wür-de als unsrer Wohlfahrt. Uns geziemt es, unsre Zeitzu kennen und recht zu würdigen. A u f m e r k s a m-keit auf die Zeichen derselben ist für unseine sehr wichtige Angelegenheit. Und wo könnte siees mehr seyn, als in den Tagen, wo wir den Wech-sel der Zeit so lebhaft empfinden. Wohlan denn,lasset uns diese Stunde benutzen, uns hierzu zu er-muntern.

Text.

Luk. 21 v. 29, ZO, ZI.

Und er sagte ihnen ein "Gleichniß: Se-het an den Feigenbaum und alle Bau-me. Wann sie jetzt ausschlagen; so se-het ihr an ihnen, und merket, daß derSommer nahe ist. Also auch ihr, wennihr dieses'alles sehet angehen; so wis-set, daß das Reich Gottes nahe ist.

Jesus, m. Z., hat zu seinen Jüngern im vor-hergehenden von großen Ereignissen geredet, die alles