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URSPRUENGE DER BESTEUERUNG
Entstehung
Seite
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ten. Wie nun einst, in den Zeiten vorKlisthenes,die obersten Vorsteher der öffentlichen Wirt-schaft aus der ersten, oder der Ordnung derFünfhundertscheffier, genommen waren 7),so hatte jetzt eine ähnliche TIebungsart Statt.Jene Auswahl der Dreihundert leitete das Kriegs-steuerwesen. Sie brachten, bei ausbrechenden Krie-gen, die nötigen Summen erst unter sich alleinauf, und legten sie aus 8). Dann, sobald Zeitund Ruhe da war, vertheilten sie, nach Ab-züge ihres Anteils, den Vorschufs auf dieübrigen Neunhundert, und trieben die Gelderein: wobei diese freilich dem Gutdünken vonjenen in Bestimmung der Sätze überlassen wa-ren 9). Begünstigungen genug mögen dabeivorgefallen seyn. Aber welche Beschwerde fürdie Reichen, sich mit Eintreibung der Steuernfür eigene Rechnung und Gefahr befassen zumüssen ! Die Keuntnifs des Geistes der Besteu-rung im Alterthum würde sehr gewinnen,wenn die Verhältnisse in 'der Abstufung derBeiträge eben so von dieser, wahrscheinlich

7) Pollux TUT. 97. 108.

Etjmol. magn.

Die Kolakreten halten in jener Zeil zugleich di®Aufsicht über den Schatz auf der Burg.

8) Aristol. Pol. V. 4:

9) Ulpian.in Demoslh, Olynth. II. ap. II. Wolf, p, 33 *Harpokr, v, Symmor.