den; da sie aber, von den anmafsenden Athenen!zur Mitgliedschaft ihres Bundes gezwungen, mehrAnhänglichkeit an die Mutter, als an die Ge-waltherren , verrieth, ward sie im Peloponne-sischen Kriege erobert, wobei die Sieger soweit gingen , alle Einwohner zu verjagen , undihr Land unter Athenische Bürger zu vertheilen 2 ).In ihrer Nachbarschaft lag das Gebiet der Aphy-täer 3). Die Bewohner von beiden hatten Ein*richtungen getroffen, wodurch jene Unverhält-nifsmässigkeit in der Solonischen Besteurungvermieden wurde. Zuerst von den Aphyiiäern,da deren Yeranschlagungsgrundsätze von Aris-toteles für musterhaft erklärt werden 4/ Hierwurden nicht alle Aeckcr, die ein Landbesitzerin verschiedenen Gegenden der Feldmark besafs,zusammengenommen, und nach deren Gesammt-Ertrage die Steuersumme bestimmt, sonderndas ganze Staatsgebiet war in einzelne, kleineStücke zerschnitten , deren jedes einzeln ange*setzt wurde , so dafs, wenn ein Besitzer einsoder das andere bei der Selbst-Schatzung zu
2 ) Tlmcjc!. II. fo,
Diodor. XII. 46 .
3) Herodot. VII. 123.
Thucjd. I. 64 .
Xenopli. Hellen. V. 3. §. 19 .
Strabo excerptt. ex 1. YI1. p. 5IO.
4 ) Pol. VI, 2 . §, 6 .