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1 (1830)
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in allen Fallen. In k, wenn vk ist wieder

ein Punct immer gleicher Dichtigkeit der Lust oder ein ebensolcherJnterferenzpunct, wie wir ihn in L fanden, wo die Geschwindig-keit der Vibrationen in gleichen Zeitzwischenräumen stark wechselt,die Dichtigkeit aber ungeändert bleibt, und so würde, wenn dieRöhre langer ist, in O ein Punct der Ruhe, ein Schwingungs-knoten, in tL ein Punct ungeänderter Dichtigkeit liegen. DieseBetrachtungen zeigen, daß eine bei L. offene, bei v geschloffene Pfeifeerstlich den Ton angeben kann, der der Schallfortpflanzung durchgemäß ist, dieses ist der Grundton der Röhre; aber eskann sich auch die Röhre in drei gleiche Theile zerlegen, so daß I)und 1 Puncte sind (kig. 174.), durch welche keine Bewegung derLufttheilchen vorwärts und rückwärts statt findet, und zwischenwelchen die Theilchen so vibriren, daß in 0 und in I die Dichtigkeitam stärksten, in U und ei. dagegen gar nicht wechselt. Da hierdie Vibrationen sich so oft erneuern, als cs der auf ein Drittel her-abgesetzten Wellenlänge gemäß ist, so giebt eben die Röhre dreimalso viele Vibrationen in derselben Zeit, als vorhin, ihr Ton ist also,wenn diese Eintheilung statt findet, die Octave der Quinte des beider ersten Schwingungs - Art beobachteten Grundtones. Ebensokann sich die Pfeife in fünf gleiche Theile zerlegen, und da die Wie-derkehr der Vibrationen jetzt so schnell ist, als die Fortpflanzung desSchalles hin und zurück durch ein Fünftel der Länge, also 5 Vi-brationen dieses Tones auf einen des Grundtones kommen, so giebtdie Pfeife die doppelte Octave der großem Terze des Grundtoncs.Andre Töne als die durch I, 3, S, 7, 9, 11 gleichzeitige Vibra-tionen ausgedrückten, kann die am einen Ende geschlossene Pfeifenicht geben, und so wie die theoretische Betrachtung dies ergiebt, sozeigt es auch die Erfahrung.

In eben diesen Betrachtungen ist nun auch die Theorie der anbeiden Enden offenen Orgelpfeifen schon vollendet. Wenn sich inder gedeckten Pfeife, durch eine richtige Mäßigung oder Verstärkungdes Anblasens mehrere abgesondert schwingende Luftsäulen fffiZ.175.), von 0 bis bl, bl bis O, O bis I reichend, gebildet haben,so daß in 6, k, bl, Puncte unveränderlicher Dichtigkeit sind, sobringt es keine Acnderung in der Vibration der Luftsäule hervor,wenn auch in diesen Punkten 6, k, H, L sich Oeffnungen besam-