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Messung ankömmt; aber gewiß ist nicht das specisische Gewichtder Luft überall so grvß, sondern/ da die Luft bei geringeren Druckesich ausdehnt, so muß sie in höheren Standpunkten weniger dichtsein, und selbst nachdem wir nur um 73 Fuß höher gestiegen sind,und ein Sinken des Quecksilbers von einer Linie beobachtet haben,befinden wir uns in einer minder dichten Luft, und müssen etwasmehr als 73 Fuß hoch steigen, damit das Quecksilber wieder umeine Linie falle, und jedes folgende Sinken des Quecksilbers beihöherem Steigen gehört, wenn cs I Linie betragt, mit höhernLuftsäulen zusammen. Daß dies sich so verhalt, ist wohl ganzgewiß, da die Lust an der Erde nur darum ihre bestimmte Dich-tigkeit hat, weil ein so großes Gewicht von Luft aus ihr ruht,und die höhere, von einem geringeren Gewichte belastete Lust alsogewiß nicht so dicht ist; aber das Gesetz, nach welchem sich dieAbnahme der Dichtigkeit richtet, muß durch Erfahrung bestimmtwerden. Dies könnte so geschehen, daß wir da, wo das Baro-meter genau 28 Zoll hoch steht, zu der Höhe hinaufstiegcn, wodas Barometer 1 Linie gefallen ist, und eben die Beobachtung ingroßen Höhen, wo das Barometer aus 21 Zoll und endlich auf14 Zoll sicht, wiederholten; wir würden diese Höhen im erstenStandpunkte nahe an 73 Fuß, im zweiten nahe an I09H Fuß,im dritten nahe an 146 Fuß finden, und schließen, daß sich dieDichtigkeit wie der Druck verhalte, daß man also da, wo der Drucknur halb so groß (— 14 Zoll) ist, doppelt so hoch steigen müsse,als da, wo er 2!! Zoll war, um den Druck um 1 Linie vermin-dert zu sehen. Da aber diese Beobachtung manche Schwierigkeitdarbictct, so hat man jenes Gesetz, welches das MariottischeGesetz heißt, durch folgende Versuche bestätiget. Man nimmteine zweischcnkliche Röhre, deren kurzer Schenkel überall von genaugleicher Weite ist, und deren langer Schenkel wenigstens das drci-oder vierfache der Barometerhöhe, das ist, 3 bis 4 mal 28 Zolllang ist. Man füllt/zuerst die Röhre bis cLL, (1'iA. 122.) sodaß die Luft in dem Schenkel A6 cingeschlosscn ist, ohne nochverdichtet zu sein; dann gießt man in II mehr Quecksilber auf, unddieses bewirkt auch in R ein Sreigcn, aber die nun verdichteteLust widersteht dem Steigen des Quecksilbers, so daß cs im andernSchenkel viel höher steigt. Gießt man so lange Quecksilber ein,