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1 (1830)
Entstehung
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bis die Luft auf den halben anfänglichen Raum 61) zusammenge-drängt ist, so findet man das Quecksilber in K so hoch über derOberfläche 11, als die Barometerhöhe, also 28 Zoll KI?, wenndas Barometer 28 Zoll hoch stand; eine doppelt so dichte Lust wi-dersteht also außer dem Drucke der Luft noch dem Drucke einer28 Zoll hohen Quecksilbersäule, oder im ganzen einem Drucke, derdoppelt sogroß ist, als der, welchen die Luft bei einfacher Dichtig-keit litt. Gießt man so viel Quecksilber ein, daß die Luft in denRaum 66 zusammengcdrängt ist, der 64 ist, so steht die

Oberfläche U doppelt so hoch über 6, als K über k war, oder diezur dreifachen Dichtigkeit comprimirte Luft trägt einen Druckdreimal so groß, als den, welchen die Luft in ihrer anfänglichenDichtigkeit ertrug. Und so geht cs fort bei fernen: Compreffionen.

Um eben diese Prüfung des Mariottischcn Gesetzes bei Ver-dünnung der Luft anzustellen, wollen wir annehmen, die Röhre.4K 6 (KiA. 123.) sei zuerst an beiden Enden offen und werdeso gefüllt, daß I1K die Oberfläche des Quecksilbers sei; nun aberwerde bei 6 die Oeffnung luftdicht verschlossen, und hierauf bei^ so viel Quecksilber weggcnommcn, bis die Luft 6K sich in dendoppelten Raum 6K ausgedehnt habe; dann wird die andreOberfläche in 6 um 14 Zoll niedriger, als k stehen, und daraussich ergeben, daß der auf 6 ausgeübte Druck der Atmosphäre einemDrucke von 14 Zoll Quecksilber, nebst dem Drucke der halb sodichten Luft das Gleichgewicht hält; dieser letztere erseht also denDruck von 14 Zoll Quecksilber, weil wir die Barometerhöhe 28 Zoll annchmen. Nehmen wir abermals bei 4 Quecksilberweg, so lange bis die Luft in 611 einen dreimal so großen Raumeinnimmt, als sie bei natürlicher Dichtigkeit einnahm, so findenwir die Oberfläche 1 um 18!; Zoll tiefer, als die Oberflache U; dieauf ein Drittel ihrer natürlichen Dichtigkeit gebrachte Luft hältnämlich nur noch eine Quecksilbersäule ^.28 9'- Zoll hoch,und dem gesummten Drucke der äußern Luft wird daher durchdiesen Druck und 18H Zoll Quecksilber das Gleichgewicht gehalten.

Hiedurch haben wir Beweis genug, daß der Druck in ebendem Maaße, wie die Dichtigkeit der Luft, zunimmt und abnimmt,und können also nun den Versuch wagen, zu bestimmen, wie großder Druck der Luft in irgend einer Höhe sein wird. Die Verglei-