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1 (1830)
Entstehung
Seite
183
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dem, und dieser scheint dann nur ein Fortschieben des Oeles ausder Wasserfläche hcrvorzubringen. Gewiß ist wenigstens, daß durchdas Ocl die unzähligen kleinen Wellen, die die Oberfläche der großemWellen zu bedecken pflegen, verschwinden, und die Wellen eineglättere Oberfläche zeigen, wodurch allerdings dem Stoße des Win-des wenigere Angriffspunkte dargeboten werden.

Unter den übrigen Beobachtungen, wozu die Wellen Veran-lassung geben, und deren viele in der Web ersehen Wellenlehremitgcthcilt sind, will ich nur diejenigen noch hervorhcben, welchedie Zurückwerfung der Wellen von festen Gegenständen betreffen.Wenn die Welle, der noch keine andre vorangcgangen ist, mit ih-rem Wellenberge, den ich hier als den vorangehenden Theil ansche,an eine vertikale Wand antrifft, so muß der Wellenberg höher an-schwellen. So lange bis der vorangehende Fuß des Wellenbergesdie Wand erreicht, bleibt die Welle in ihrer natürlichen Form; so-bald aber dieser an die Wand stößt, fängt eine neue zurückgehendeWellenbewegung an, und in dem Augenblicke, da der Gipfel desWellenberges die Wand erreicht hat, ist der vordere Fußpunct soweit zurückgclaufen, daß er mit dem Hinteren oder nachfolgendenFußpuncte des Wellenberges znsammentrifft. Nehme ich also dievordere und Hintere Halste des Wellenberges als genau gleich undjede als ein Viertel der ganzen Wellenbreite ausmachend an, so wirdnun in dem einen Viertel der Wcllenbreite doppelt soviel Wasservereinigt sein, als beim ruhigen Fortgange, und der nachfolgendeFuß der Welle wird sich in der natürlichen Oberfläche des ruhendenWassers befinden, der Wcllenkopf aber doppelt so hoch angcschwollensein. Die Figur 105. 1. stellt den noch ungcänderten Fortgangder Wellen dar, in dem Augenblicke, wo der vorangehende Fuß-:punct ^ der Welle die Wand erreicht; in 1'i^. 105. II. ist»bellek die Oberfläche in dem Augenblicke, da des zurückgehende»Wellenberges vordere Hälfte sich mit der hintern Hälfte des heran-rückenden Wellenberges vereiniget hat, »K stellt die Welle vor, wiesie ohne Zurückwerfung gewesen wäre. Da die hcranrückcnde Welleimmer gleichförmig vorwärts und die zurückgeworfene immer gleich-förmig zurückgcht, wobei die an die Wand gelangten Theilc sich andie zurückgehcndc Welle anschliefien; so ist der höchste Gipfel ^Hinz;. 105. III.) zurückgchend nach ^ gelangt, in dem Augenbücke,