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1 (1830)
Entstehung
Seite
173
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fläche r^rk-l doppelt so viel als Up in der andern Röhre betrage.Ziehen wir hier durch die Oberflächen o und », in den beiden andernSchenkeln die Horizontallinicn ou, «v, so ist offenbar bei demgestörten Gleichgewichte, die Druckhöhe 1 u in der einen, pvin der andern Röhre das Maaß der bewegenden Kraft. Jenedoppelt so große Kraft treibt die Oberfläche 1 in gleicher Zeit,durch einen doppelt so großen Weg 1t, statt daß diese nur denkleinern Weg pv zu durchlaufen angetricben wird, und da dies Wer-haltniß immer statt findet, so kömmt I ebenso schnell in I- an, alsp in k, der Ungleichheit der Wege ungeachtet. Hier erhellt alsoder strenge Grund der Gleichzeitigkeit ungleich großer Oscillationen,wenn die Form beider Röhren und die Länge der in ihnen ent-haltenen Wassermassen gleich ist, oder auch eine und dieselbe Was-secmasse in eben der Röhre ungleiche Oscillationen vollendet.

Die Oscillationen find langsamer, wenn die Schenkel, inwelchen die Wasserflächen sich auf und ab bewegen, nicht ver-tical, sondern gegen den Horizont geneigt sind, offenbar deswegen,weil dann, wie auf der schiefen Ebne, nur ein Theil der Schwer-kraft beschleunigend cinwirkt.

Ist die Weite der beiden Röhren ungleich, so muß das Wasserin der engern Röhre ^8 102.) sehr hoch steigen, wenn es

auch in der weitern 6 V nur wenig sinkt, und kleine Oscillationenin dieser werden sehr große Oscillationen in jener zur Folge haben.Diese Uebcrlegung könnte Anlaß geben, wenn das Wasser von ^nach 8 gehoben und dort in dem Gefäße H aufgefangcn werdensoll, dieses durch geringe Schwankungen der Oberfläche l) zu be-wirken, und cs ist wenigstens einleuchtend, daß es möglich sei, dasWasser in ^8 100 Fuß hoch zu heben, wenn man in der hun-dertmal weitern Röhre Schwankungen von I Fußhoch bewirkte;ob dies mit Worthcil anzuwenden sei, wäre schwerer zu bestimmen,aber cs hebt wenigstens das Unbegreifliche auf, was der Stoßhcbcr,oder, nach Mo ntg o lficr's Benennung, der hydraulische Wid-der, in seiner Wirkung zu zeigen scheint.

Montgolficr'S Stoßheber.

Die etwas künstlichere Zusammensetzung dieses hydraulischenWidders zeigt 1'iZ. 103., wo freilich die einzelnen Theile nicht- in