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1 (1830)
Entstehung
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Querschnitt als die Größe der Oeffnung hat, und daß daher nurso viel Wasser ausflicßt, als mit der vorhin gefundenen Geschwin-digkeit durch den verengerten Querschnitt a gehen kann. Wennman ein Röhrchen an die Oeffnung ansetzt, so bewirkt die anzie-hende Kraft der Röhre, daß jene Zusammenzichung des Strahlesgrößtcntheils aufgehoben wird, und wenn man im Innern durcheine etwas erweiterte Einmündung nur diejenigen Wafsertheilcheneintreten läßt, die bei der freien Bildung des Strahles seinenäußern Umfang bilden würden, so erhalt man fast so viel Wasser,als nach Angabe der oben bestimmten Geschwindigkeit aus derganzen Oeffnung fließen könnte. Im letzten Falle gicbt dieselbeOeffnung ungefehr anderthalb mal so viel Wasser, als bei der ein-fachen Oeffnung in einer sehr Lünnen Platte. Durch ein sichnach außen erweiterndes Röhrchen wird die Menge des aus-fließenden Wassers noch mehr vergrößert, zumal wenn sie mitder eben erwähnten im Innern angebrachten Röhre verbunden ist.

Der hervordringende Wasserstrahl giebt uns in den unstäglich verkommenden Fällen manche Veranlassung zu Fragen,warum er sich grade so darstellt. Wenn wir Wasser über denRand eines Gefäßes ausgießen, so nimmt der etwas in die Breiteausgedehnte Strahl eine Gestalt an, die uns ungefehr wie schrau-benförmig gewunden vorkömmt; beobachten wir diese Gestalt abergenauer, so zeigt sich, daß der anfangs in der Richtung des Ge-fäßrandes breite Strahl durch die von den Seiten gegen dieMitte drängenden Theilchen sich in einiger Entfernung vom Ausgußgeschmälert und in einer gegen die vorige Richtung senkrechtenRichtung breiter zeigt, daß er weiter Herabwarts seine breite Seitewieder dem Rande des Gefäßes parallel hat, und so ferner.Man sieht dies am besten, wenn man an einem Brunnen, wodie Ausflußmündung einen zwei oder dreimal so breiten als hohenStrahl giebt, das Auge auf einen vom obern Rande mehrereZolle entfernten Thcil des Strahles richtet. Stehen wir vor demBrunnen, so daß' oben der breite Strahl uns in seiner vollenBreite erscheint, so sehen wir ihn in tt bis 8 Zoll Entfernungvon oben als schmal, noch 6 bis 8 Zoll tiefer wieder als breit;und wenn wir uns dagegen auf die Seite stellen, so daß wir ausdie schmale Seite des über den Rand des Ausgusses stürzenden