Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
153
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Theil der Schwimmkunst, sich durch angemessene Bewegungen theilsim Wasser fortzurudcrn, theils, indem man Hinabwarts stößt,einen großem Theil des Körpers hervorzuhebcn, als ohne diese An-strengung statt fände, gehört nicht eigentlich hiehcr, indcß laßt sichdoch übersehen, daß Bewegungen des Körpers, bei welchen man dasWasser so trifft, wie das Ruder beim Fortrudern des Schiffes, denmenschlichen Körper nach der entgegengesetzten Richtung, also selbstauch aufwärts zu bewegen, dienen.

Wie die leichten Körper, die man als Schwimmgürtcl oder aufandre Weife am Körper befestigt, dienen, um den Körper höherüber dem Wasser zu erhalten, habe ich nicht nöthig zu erwähnen;auf die richtige Weife angebracht, geben sie zugleich ein Mittel, denobern Theil des Körpers sicher über dem Wasser zu erhalten, stattdaß cs sonst mehr dem Zufalle überlassen bleibt, ob Arme, Brustoder Kopf aus dem Wasser hervorragen.

Da ich den wichtigsten Theil der hieher gehörigen Anwendun-gen für die nächste Vorlesung aufsparen muß, so will ich heute nurnoch einige Erfahrungen kurz entführen, die mit dem bisher Ange-gebnen in Verbindung stehen. Die eine betrifft das Heben schwererMassen unter dem Wasser und das Hcrvorhcbcn derselben aus demWasser. Wenn ein Mann, der nur 150 Pfunde zu heben imStande ist, eine Granitmasse von 250 Pfunden, die im Wasserliegt, heraufzuziehen versucht, so wird er sich dazu im Stande füh-len, weil diese Granitmasse ungefehr im Wasser 100 Pfund anGewicht verliert; aber sobald sie über die Oberfläche hervorgehobenwird, scheint sie schwerer zu werden, und jeder Versuch, sie bedeu-tend aus dem Wasser hcrvorzuhcbcn, würde ihm mislingcn. Einsandre Erfahrung betrifft die ungleiche Tiefe, zu welcher Schiffe sichim Mccrwasser und im süßen Wasser cinsenken. Es giebt Hand-lungsgegenstände, die man beim Ankommcn nicht wohl abwagenkann, zum Beispiel Steinkohlen;> bei einer Ladung dieser Art,wenn nämlich das ganze Schiff keine andre Befrachtung enthalt, istcs üblich, daß das Schiff bis auf seine Marke geladen wird, dasheißt, so daß es bis an gewisse eingebrannte Merkmale im Wassercingesenkt ist, und nach dem ein für alle Mal ausgewognen Inhaltedes Schiffes kennt man die Anzahl von Tonnen oder Lasten, diedazu erforderlich sind. Ist nun die Beladung auf süßem Wasser