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und ich zweifle nicht, daß Sie die Gegenstände, die ich noch, als mitjener Bestimmung in Verbindung stehend, vorzutragen habe, IhrerAufmerksamkeit werth finden werden.
Zu den auffallenden Erscheinungen, die man als hydrostatischeParadoxen anzuführen pflegt, gehört zuerst die, daß der Druck,welchen der Boden eines mit Master gefüllten Gefäßes leidet, vielgrößer, als das Gewicht der ganzen Wassermasse sein kann, unddaß dennoch, auf einer Waageschalc abgewogen, nur das Gewichtder Wassermasse in Betrachtung kömmt. — Wenn das Gefäß dieForm ALL!) (i5i§. 83.) hat, so wird der Boden bei Hl durch dieganze Last der darübcrstchcnden Wassersäule gedrückt, und cs istwegen der Verbreitung des Druckes nach allen Seiten offenbar, daßder ganze Boden L 6 in jedem Puncte ebenso stack gedrückt wird,also einen Druck leidet, der dem Gewichte des WasscrcylinderskliOi" gleich ist. Könnte man den Boden beweglich machen, undcs so cinrichten, daß man durch ein Gegengewicht ihn, ohne erheb-liche Reibung, erhielte, fv würde sich wirklich der Druck so großfinden, obgleich das ganze mit Wasser gefüllte feste Gefäßgewiß doch nur so viel wiegt, als der darin enthaltenen Masse ange-messen ist. Der Grund hiervon ist leicht zu übersehen. Der TheilII0,6II des Gesäßes nämlich leidet einen Druck hinaufwarts, unddieser hebt grade so viel von dem hinabwärts gerichteten Drucke aus,daß nur das wahre Gewicht der Masse übrig bleibt. Da wo derobere Boden eine solche Form, wie Hi 76.) hat, daß ernämlich horizontal und mit dem horizontalen untern Boden parallelist, wird III von dem bis an ei li reichenden Wasser mit einer Ge-walt hinaufwarts gedrückt, die dem Gewichte der Wassersäule,welche in Platz finden könnte, gleich ist, und der Theil des
Bodens I< äl wird hinabwärts gedrückt durch eine Kraft, die demGewichte der Wassersäule L l< ül l. gleich ist; der Ueberschuß diesesDruckes hinabwärts ist der Druck, den ich beim Tragen des Ge-fäßes nur empfinde, und dieser ist der Wassermassc II IK.U gleich.Ganz ähnlich verhält es sich auch bei jedem andern Gefäße (I'iA. 83 .)HII6I). Hier leidet die schief geneigte Fläche ad einen großemDruck, als die horizontale Fläche ao, wenn sic das Gefäß be-grenzte, leiden würde, nämlich darum einen großem Druck, weilad größer als ao ist, aber von diesem schief gegen die Verticallinie
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