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-V wird seiner Nähe wegen stärker, der Punct 8 wird seiner Fernewegen schwächer von der Bahn abgezogen, und die Erde nimmtdaher eine ovale, sowohl bei ^ als bei 8 über den Kreis hinausge-hende und bei I), 8, abgeflächte Form an. Diese Verlängerungist so unbedeutend, daß sie nur 10 Fuß ungefehr beträgt, statt daßder Halbmesser der Erde 19 Millionen Fuß ist; aber eben diese 10Fuß werden uns als ein Steigen des Wassers in L und 8, als einFallen des Wassers in 0 und 8, dort als Fluth, hier als Ebbe,merklich. Wäre der Mond im Viertel in LI, so würde er die Be-wegung der ganzen Erde gegen LI zu ein wenig beschleunigen, unddiese Beschleunigung würde den vorangehenden Punct 8 am meistentreffen, dieser würde daher dem Mittelpunkte ein wenig vorauslaufen, und der entferntere, etwas weniger angezogene Punct vwürde etwas Zurückbleiben, also auch hier eine Fluth, so wohl ander Seite, wo der Mond steht, als an der andern Seite, statt finden.
Die Erscheinungen der Fluth und Ebbe stehen so genau mitdem Monde in Verbindung, sie wiederholen sich zweimal des Tages,und grade dann, wann der Mond oberhalb des Horizontes und un-terhalb des Horizontes in die gleiche Stellung gegen den Meridiankömmt, so bestimmt, daß niemand daran, daß der Mond dieseErscheinungen bewirkt, zweifeln kann. Die Fluthen sind größer,wenn der Mond in der Erdnahe ist, ganz so wie es dem alsdannvergrößerten Unterschiede der Anziehungskraft auf den nächstenPunct der Erde und auf den Mittelpunct angemessen ist, undebenso sind sie am kleinsten, wenn der Mond in der Erdferne ist.Auch der wichtige Umstand, daß die Fluthen bei Neumond undVollmond, die Springfluthen, höher, als bei den Vierteln, sind,erklärt sich aus eben den Gründen. Denn selbst die Sonne alleinwürde schon eine geringe Fluth so wohl an der der Sonne zugekehr-ten Seite, als an der von ihr abgekehrten Seite der Erde hcrvor-bringen; diese Sonncnfluthen vereinigen sich mit den Mondfluthcn,wenn der Mond als Neumond in 8 oder als Vollmond in l steht,hingegen treffen die durch die Sonne bewirkten Ebben in 8, II,mit den dort durch den Mond erregten Fluthen zusammen, wennsich der Mond in Ll oder in befindet, und deshalb sind bei denVierteln die Fluthen weniger hoch und die Ebben weniger tief. DieUngleichheit der bei den Springfluthen und bei den Viertelmonds-