Tiefe Art, die Betrachtung anzustcllcn, so als ob die' eineder beiden Ursachen für sich allein wirkend zu der Wirkung der an-dern hinzutrate, ist hier besonders darum so leicht, weil die Rich-tungen-der Schwere in allen Puncten, die ein von uns geworfe-ner Körper erreicht, unter sich parallel sind. Sie führt aber zu-gleich noch zu einigen einfachen Folgerungen. Erstlich, wenn ichauf der horizontalen Ebne 50.) ^11 so sortgche, daß der gc-worfnc Körper immer genau über mir schweben würde, wenn keineSchwere wirkte, so thut er d's auch, obgleich die Schwere ein-wirkt, nur mit dem Unterschiede, daß er mir in der Berticallinienaher kömmt und mich endlich irgendwo in I erreicht. Zweitens,wenn man vom höchsten Puncte der Bahn eines gcworfncn Kör-pers eine horizontdle Linie I,?.I zieht, und auf ihr gleiche Thcileaufträgt, I.N, NO, O?, so ist der Körper in k viermal so tiefunter O, als er in o unter N war, und in z, v mal so tief unterI', als er in o unter N war; es sind nämlich oN, kO, pk dieFallraume in' I, in 2, in 3 gleichen Zeittheilcn. Drittens derGipfel oder der höchste Punct der Wurflinie liegt genau halb sohoch, als der Punct 2, den der Körper ohne Einwirkung derSchwere in eben der Zeit, in welcher er wirklich nach l, kömmt,erreicht hatte. Dies hangt mit der bei vcrticalem Wurfe erreichtengrößten Höhe zusammen, die in 50 Sec. 75000 Fuß gewesenwäre, wenn die anfängliche Geschwindigkeit — 1500 Fuß unge-ändert fortgcdauert hätte, aber nur halb sogroß— 37500 Fußist wegen der Einwirkung der Schwere, welche die Geschwindigkeitgleichförmig von 1500 Fuß auf Null hcrabsetzt, nnd daherden Körper nur eine Höhe erreichen läßt, die der zwischen 0 und1500 in der Mitte liegenden Geschwindigkeit entspricht.
Die beiden zuletzt angeführten Eigenschaften der Wurfliniezeigendem Geometer, daß diese Linie eine Parabel ist, die näm-lich die beiden Eigenschaften hat, daß in jedem Puncte die TiefeI> 1 > dem Quadrate von 1,k proportional ist, und daß jede Tan-gente A2 ebensohoch über dem Scheitel in die Axe einschneidet,als der Bcrührungspunct ^ unterhalb des Scheitels I, liegt.
Wenn man den Wurf sehr nahe vcrtical richtet, so ist offen-bar die horizontale Wurfweite geringe (bb'A. 51.) wegen derzu großen Höhe der Parabel LLL; aber auch wenn man den Wurf